Montag, 28. September 2015

Hoch Hinaus

Hoch hinaus

Kapitel 1

Hoch hinaus

Der Zusammenstoß

Jessica war mal wieder zu spät, viel zu spät. Sie war normalerweise für ihre Pünktlichkeit berühmt und das sollte sich auch heute nicht ändern, dachte sich Jessica. Die Arbeit war nicht leicht und so ein Tage gehörte einfach aus dem Kalender gestrichen. Schon heute Morgen als sie aufstand fing der Horror an. Wecker kaputt, kein warmes Wasser in der Dusche und zu guter Letzt ein kaputter Toaster. Dank der kalten Dusche konnte sie noch nicht mal richtig ihre Haare zusammen bekommen, die weitere Katastrophe nahte auch noch genau in ihrer Sicht. Sie war gerade um eine Straßenecke gerannt als sie plötzlich mit einer jungen Frau zusammen stieß. Schnell versuchte sie der jungen Frau auf die Beine zu helfen und sich zu entschuldigen „Oh nein, tut mir Leid“. Schwankend kamen beide dann doch noch zum stehen und Jessica erstarrte. Diese Frau war nicht zu beschreiben, es gab einfach keine Worte für ihre Schönheit. Langes, gelocktes, Kastanienbraunes Haar, ein Gesicht wie ein Engel mit feinen Gesichtszügen. „Nicht so stürmisch“ sagte die Frau lächelnd und brachte somit Jessica wieder in die Realität. Jessica schaute auf ihre Armbanduhr „Oh nein ich komme zu spät. Tut mir Leid aber ich habe es eilig. OH Schreck ihr Kleid ist schmutzig geworden. Ich werde es natürlich ersetzen. Könnte ich vielleicht ihre Nummer haben?“ Mit rasender Geschwindigkeit hatte Jessica die Worte runter gerattert, doch die junge Frau gab Jessica ihre Nummer und ehe die unbekannte sie sich umsehen konnte war Jessica schon weiter gerannt. Der Tag konnte nicht schlimmer werden und andauernd hatte Jessica diese gut aussehende junge Frau im Kopf. „Man sah die gut aus und sie denkt bestimmt ich sei ein Trampeltier die jeden umrennt.“, Jessica war gerade auf den Weg zu ihrem Chef war. Denn sie arbeitete als Journalistin bei einer großen Zeitung und ihr Chef wollte irgendwas Wichtiges mit ihr besprächen. Jessica klopfte vorsichtig an die Tür. „Herein bitte“, kam es auch sofort von drinnen. Sie betrat das Büro des Chefredakteurs das wie immer Ordentlich und hell erleuchtet war. Diverse Auszeichnungen der Zeitung hingen an den Wänden und ein dunkelbrauner Mahagoni Schreibtisch füllte die Mitte des dennoch kleinen Raumes. Doch kaum erkannte sie die zweite Person setzte ihr Herz für eine Millisekunde aus. Da stand tatsächlich diese gut aussehende fremde von heute Morgen. „Guten Tag, Frau Retzlaff begann ihr Chef schon mit der Neuigkeit „Heute ist ihr Glückstag, denn ab heute wird Frau Kern, eine der besten der Presse mit ihnen zusammen arbeiten.“ Jessica konnte nicht andrester als die Frau mit offenen Mund anzustarren. Die Frau ging lächelnd auf Jessica zu und streckte ihre Hand freundlich entgegen. “Wie ich sehe muss das Schicksal mit uns beiden gnädig sein.“ sagte sie und für Jessica waren diese Worte als würde ein Engel zu ihr sprechen. „Nenne mich einfach nur Marie.“ Jessica nahm die Hand freudig entgegen. „Schön dich kennen zu lernen Marie, mein Name ist Jessica.“ „Auf eine gute zusammen Arbeit“ Und beide gingen zusammen aus den Büro. Nun konnte der Tag doch noch ein gutes Ende nehmen. Es dauerte auch nicht lange und die beiden wurden unzertrennlich. Der Tag an dem sie sich kennenlernten musste vom Schicksal so gewollt sein. Jeden Tag arbeiten die beiden Frauen zusammen und nach einer kurzen Zeit trafen sie sich auch Privat mit einander. Doch nie merkte Marie dass Jessica heimlich in sie verliebt war. Marie war zum Glück Single und auch über Männer hatte sie noch nicht viel gesprochen. Hatte Jessica etwa Chancen? Die Tage vergingen und Jessica musste rausbekommen ob sie Chancen bei Marie hatte. Sie einfach darauf ansprechen, würde sie sich nie zu trauen also entschied sie sich dazu sich einen Plan auszudenken.

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